Hiobsbotschaft für tausende Pendler
BAMBERG/BERLIN (pm) Mit tiefer Sorge sieht der FDP-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Bamberg und Mitglied im Bundestagsverkehrsausschuss, Sebastian Körber, die Zukunft der S-Bahnstrecke Bamberg-Nürnberg. Im schlimmsten Fall droht durch das sture Beharren der Stadt Fürth auf einer Trassenänderung das völlige Aus, da dann der Bund wegen nicht mehr mitfinanziert Tausenden Pendlern stünde dann statt der umweltfreundlichen S-Bahn der Umstieg auf das Auto ins Haus, ein Verkehrsinfarkt auf der A 73 wäre die Folge!, so der FDP-Politiker. Das wäre kurz nach dem Beitritt Bambergs zum VGN ein herber Rückschlag für die Entwicklung und Infrastruktur der gesamten Metropolregion.
Die Stadt Fürth wendet sich in diesem Baurechtsverfahren gegen die der Planung zugrunde gelegte Verschwenktrasse und wünscht eine Trassenführung entlang der bestehenden Eisenbahntrasse Fürth Erlangen (Bestandstrasse). Die vorliegenden, im Auftrag des Freistaates Bayern durchgeführten Untersuchungen zeigen jedoch, dass eine solche Variante nicht wirtschaftlich ist. Das Vorhaben S-Bahn Nürnberg, 2. Baustufe, Bamberg Nürnberg Hartmannshof ist auf Vorschlag des Freistaats in das Bundesprogramm nach § 6 Abs. 1 GVFG aufgenommen und wird mit Mitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gefördert. Die Gesamtkosten betragen rd. 271 Mio. , die zuwendungsfähigen Kosten rd. 201 Mio. , Bundesfinanzhilfen rd. 120 Mio. .
Ich dränge darauf, dass das Planfeststellungsverfahren zügig abgeschlossen wird, damit eine Realisierung der S-Bahn möglich ist. Die Diskussion von Detailaspekten sollten den Planern und der Stadt Fürth überlassen werden. Die Zuständigkeiten liegen beim Freistaat und der DB AG. Aber Fakt ist: Die gefundene Lösung muss den Fördervoraussetzungen des GVFG genügen, sonst findet keine Bundesförderung statt - das Projekt wäre im besten Falle auf Jahre hinaus verzögert, im schlimmsten Fall ganz gestorben. Ich appelliere an den Fürther Oberbürgermeister dies im eigenen sowie im Interesse der Bürgerinnen und Bürger gesamten Region zu verhindern!, so MdB Körber.
Weitere Informationen unter www.sebastian-koerber.de
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