FORCHHEIM (pm) - Da die bisherige Förderrichtlinie für Kleinkläranlagen zunächst bis Ende 2010 befristet ist und viele der Betroffenen noch im Jahr 2010 die volle Förderung in Anspruch nehmen möchten, sei in diesem Jahr mit einer deutlichen Zunahme von Förderanträgen zu rechnen, erläuterte der Forchheimer CSU Landtagsabgordnete Eduard Nöth. Mit zusätzlichen Haushaltsmitteln könne dem steigenden Bedarf besser begegnet werden. Er habe sich daher fraktionsintern für eine stärkere Förderung von Kleinkläranlagen, die auch im Landkreis Forchheim für viele Ortsteile unserer Gemeinden eine Alternative darstellen, eingesetzt.
Bei den Beratungen zum Nachtragshaushalt 2010 wurden nun die entsprechenden Mittel um eine Million Euro auf 9,8 Millionen Euro erhöht, erklärte MdL Eduard Nöth. Ich freue mich über diese wirkungsvolle Unterstützung für den ländlichen Raum, so Eduard Nöth. Kleinkläranlagen kommen besonders in dünn besiedelten Regionen zum Einsatz, wenn die Abwasserentsorgung durch Anschluss an eine große kommunale Kläranlage aus technischen, rechtlichen oder finanziellen Gründen nicht möglich ist.
Eduard Nöth setzt sich zudem für eine Verlängerung des Förderprogramms für Kleinkläranlagen ein. Nach mehreren Gesprächen mit der Umweltstaatssekretärin Melanie Huml habe Nöth bereits positive Signale vernommen, dass Bürger auch über das Jahr 2010 mit einer Förderung, die wohl etwas abgespeckt sein dürfte, rechnen können. Aktuell die Situation in Wüstenstein/Gemeinde Wiesenttal, wo die ortsansässigen Bürger für eine Lösung über Kleinkläranlagen kämpfen, habe ihn, so Eduard Nöth, angetrieben, die Option von Kleinkläranlagen auch künftig zu ermöglichen.
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