
IGENSDORF (pm) - Die Kommunalpolitische Vereinigung der CSU im Landkreis Forchheim hat einen neuen Vorsitzenden. Bürgermeister Stefan Förtsch wurde einstimmig als Nachfolger von Erwin Zeiß in dieses Amt gewählt. Der CSU-Kreisvorsitzende Udo Schönfelder dankte Erwin Zeiß für dessen jahrzehntelange verdienstvolle Arbeit in der KPV. Zeiß hatte 1984 bei einer Versammlung in Gosberg, auf Vorschlag von Otto Ammon und Unterstützung durch Franz Och diesen Vorsitz übernommen. Er wünschte seinem Nachfolger eine glückliche Hand und alles Gute. Förtsch zur Seite stehen als stellvertretende Kreisvorsitzende der Fraktionsvorsitzende der CSU im Kreistag Peter Eismann und der stv. Fraktionsvorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Thomas Werner.
CSU-Kreisvorsitzender Udo Schönfelder, der die Wahl leitete, freute sich, dass Stefan Förtsch diesen wichtigen und verantwortungsvollen Vorsitz übernommen hat. Als besonders wichtige Handlungsfelder der KPV stellte er heraus:
- Handlungsfähigkeit durch geordnete und zukunftssichere finanzielle Verhältnisse der Kommunen,
- konsequente kommunale Wirtschaftsförderung, insbesondere Unterstützung von Mittelstand, Landwirtschaft und Tourismus,
- Umsetzung einer gerechten Sozialpolitik,
- bedarfsgerechter Wohnungsbau und vorausschauende Infrastrukturentwicklung
- sowie die Bewahrung der Natur und Gewährleistung eines nachhaltigen Umweltschutzes.
Kritisch kommentierten Schönfelder und Förtsch die seitens des Landratsamtes geplante Erhöhung der Kreisumlage heraus. Es gelte, Einsparungspotentiale zu erschließen um die Handlungsfähigkeit aller Gemeinden des Landkreises dauerhaft sicherzustellen.
Der neue Vorsitzende sieht seine Aufgabe in der intensiven Zusammenarbeit mit den Gemeinde-, Stadt-, Kreisräten und den Bürgermeistern. Wichtig ist ein regelmäßiger kurzer und prägnanter Informationsaustausch. So wurde u. a. von der KFW angesichts der deutschlandweiten Krise für finanzschwache Kommunen ein Programm aufgelegt. Ein weiterer Diskussionspunkt, der die Kommunen betrifft, sind die Photovoltaikanlagen auf Freiflächen. Themenschwerpunkte werden auch die Vorsorgung des ländlichen Raumes mit DSL, die gesundheitliche Versorgung sowie die Haushaltssituation in den Gemeinden sein. Die Bürgermeister erkennen die Notwendigkeit der Ausgaben im Kreishaushalt, allerdings ist der Investitionsstau in den Städten und Gemeinden des Kreises noch größer. Das Land darf nicht ausbluten, so Stefan Förtsch.
Alfons Galster sprach die Lebensqualität in den Kommunen an. Gerade in Zeiten der Krise suchen die Menschen nach Orientierung und Glaubwürdigkeit. In unserer schnelllebigen Gesellschaft findet wieder eine Rückbesinnung auf die Werte statt, die in den Vordergrund unseres Handelns gestellt werden muss. Schwarz ist immer modern.
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