FORCHHEIM (pm) - Jugendbeauftragter was ist das eigentlich? Jugendbeauftragte gibt es im Landkreis Forchheim in nahezu jeder Gemeinde. Zumeist sind sie Mitglieder der Stadt-, Markt oder Gemeinderäte, die dieses Amt ehrenamtlich neben vielen anderen Verpflichtungen ausfüllen. Ihre Aufgaben bestehen immer in der Schnittstellenarbeit zwischen den Belangen der Politik und denen der Jugend. Oft haben sie darüber hinaus viele weitere Aufgaben in der Jugendarbeit vor Ort. Leitung und Unterstützung der Jugendtreffs, Durchführung eigener Angebote oder Erstellen von Ferienprogrammen sind nur drei Beispiele dieser umfassenden Aufgaben.
Um die Arbeit der Jugendbeauftragten zu unterstützen gibt es bereits seit vielen Jahren regelmäßige von der Kreisjugendpflege initiiert Treffen. Aktuell steht die Planung der Ferienprogramme weit oben auf der to do Liste der Jugendbeauftragten, daher war es Wunsch der Teilnehmer sich bei einem abendlichen Treffen intensiv mit diesem Thema zu befassen.
Die beiden Kreisjugendpfleger Ursula Albuschkat und Christian Kohlert hatten für den Informationsabend ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Zu Beginn stand natürlich eine kurze Kennenlernrunde der Beteiligten, da in den 29 Gemeinden des Landkreises gut 50 Jugendbeauftragte tätig sind. Dann hatten die Teilnehmer natürlich viele Fragen aus dem gesamten Spektrum der Arbeit mitgebracht. Sie reichten von den Möglichkeiten neue Mitarbeiter/innen zu gewinnen, über versicherungsrechtliche Fragen bis zu den Inhalten der Angebote und was wo am Besten funktioniert.
Da war es hilfreich und gewünscht, das neben den beiden hauptamtlichen Jugendpflegern auch ein paar erfahrene Jugendbeauftragte dabei waren und von funktionierenden Angeboten oder Schwierigkeiten in ihren Gemeinden berichten konnten.
So haben sich einige Jugendbeauftragte entschieden in ihren Programmen nur Angebote aufzunehmen, die die neu und anders sind und sich nicht im sonstigen Veranstaltungskalender wiederfinden. Beispiele dafür sind ein Kurs mit einem Bodyguard oder eine Skatfortbildung für Anfänger.
Bewährt hat sich ebenso die Einbindung der örtlichen Vereine durch Vereinsforen. Hier können gemeinsame Angebote entwickelt und abgesprochen werden um Dopplungen zu vermeiden. Auch ermöglichen ortsübergreifenden Kooperationen oft Angebote, die in einer einzelnen Gemeinde mangels Teilnehmern oder Finanzen nicht stattfinden könnten.
Der breite Austausch aus Möglichkeiten und Vorschlägen mündete in ersten Absprachen der Jugendbeauftragten zur Vernetzung untereinander. Diese und die Planung konkreter Angebote werden unterstützt durch den extra erstellten Informationsordner, der mit Kopiervorlagen für Anmeldeformulare, rechtlichen Hinweisen, Checklisten etc. eine Fülle von Materialien enthält und den die Anwesenden gerne mitnahmen.
Zu guter Letzt blieb Frau Albuschkat und Herrn Kohlert nur der Hinweis für diejenigen, die noch tiefer in die Materie einsteigen wollen, sich für das Aufsichtspflichtseminar am 17.04. oder die Mitarbeiterschulung vom 12. bis 14.03.2010 beim KJR anzumelden.
Weitere Informationen gibt es im Büro der Kommunalen Jugendpflege im Kreisjugendring Forchheim Löschwöhrdstr. 5 91301 Forchheim oder unter Tel. 09191/73 88 - 11 bzw. 7388 - 44
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