BERLIN/FORCHHEIM (pm) - Zum ersten Mal durfte der neue Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Bamberg/Forchheim, Sebastian Körber, 50 Bürgerinnen und Bürger vor Kurzem zu einer Abgeordnetenfahrt in die Bundeshauptstadt einladen. Dabei nahm die Besuchergruppe an einer Plenardebatte des Bundestags teil, informierte sich über die Arbeit des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und besichtigte das ehemalige Stasi-Ministerium in Berlin-Hohenschönhausen.
"Jeder Bürger soll die Möglichkeit haben, sich über die Arbeit seiner Vertreter im Parlament und in der Regierung zu informieren. Wir sind schließlich kein geschlossener und für sich selbst arbeitender Betrieb, sondern wir arbeiten im Namen der Bürger und für die Bürger", erklärt der junge Abgeordnete. Es sei für ihn daher selbstverständlich, dass die Bürger ein Recht dazu besitzen, ihren Vertretern im Parlament dabei auch einmal selbst auf die Finger zu schauen.
Andererseits sieht Körber in den Abgeordnetenfahrten auch die Möglichkeit, Verständigungsprobleme zwischen Politikern und Bürgern abzubauen: "Nicht selten wird Politikern Faulheit vorgeworfen, weil die Menschen im Fernsehen oft halbleere Plenarsäle sehen. Erleben die Bürger jedoch vor Ort, wie viel wir hinter den Kulissen von morgens bis spät abends in den Ausschüssen tatsächlich arbeiten, ist ein Vorurteil zu Gunsten eines guten Verhältnisses zu den Bürgern abgebaut", so Körber.
Der 29-jährige Bundestagsabgeordnete freut sich nach der ersten gelungenen Informationsfahrt auf die nächsten Besucher im Mai.
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