BAMBERG (pm) - Am Mittwoch um 19:30 Uhr kommt es in der JAKO Arena Bamberg zur langersehnten Begegnung zwischen den Brose Baskets und Titelverteidiger ALBA Berlin um den Einzug ins Top-4 Turnier um den Beko BBL Pokal.
Die Brose Baskets treffen dabei auf den aktuellen Tabellenführer der Beko BBL. Mit nur vier Niederlagen weniger hat kein anderes Team steht Alba auf dem ersten Platz. International stehen die Berliner ebenso wie Bamberg in den Last-16 des Eurocups. Nach zwei Auftaktsiegen unter den besten 16 (gegen Le Mans und Joventut) unterlagen sie zuletzt Aris BSA. Hauptverantwortlich für den Erfolg ist Julius Jenkins, national und international Topscorer der Berliner, der in der ersten Woche der Last-16 vom Eurocup zum MVP der Woche ernannt wurde. Vor sechs Jahren lief der Guard noch in der zweiten Liga bei RCE Falke Nürnberg auf. National stehen ihm als zweistellige Scorer Immanuel McElroy (10,8 Punkte pro Spiel), der im Sommer zum dritten Mal zum besten Verteidiger der Liga ernannt wurde, und das Centerduo Adam Chubb (10,4 PpS) und Blagota Sekulic (10,3 PpS) zur Seite. Gerade erst zu Berlin gewechselt und eventuell vor seinem ersten Einsatz in der Beko BBL steht Lucca Staiger. Der deutsche Nationalspieler kehrte dem College (Iowa State) inmitten der laufenden Saison den Rücken und unterschrieb einen 2,5 Jahresvertrag in der Bundeshauptstadt.
Brose Baskets Head Coach Fleming weiß, wie stark der Gegner ist: Berlin hat über die gesamte Saison Konstanz bewiesen. Sie haben offensiv und defensiv eine sehr konsequente Spielweise und klar verteilte Rollen. Die individuelle Qualität der Spieler ist unbestritten. Von seinem eigenen Team fordert Fleming eine konstante Leistung mit guter Ballbewegung über vierzig Minuten und eine Steigerung vor allem in der Reboundarbeit. Ohne verbesserte Reboundarbeit gehts nicht. Ich erwarte fünf beteiligte Bamberger bei jedem Rebound, schwört Fleming seine Mannschaft auf den Pokal-Showdown ein.
Dabei helfen wird auch Predrag Suput, der noch immer an Rückenproblemen laboriert. Sie arbeiten Tag und Nacht an ihm. Er wird spielen, verlässt sich der Head Coach auf die medizinische Abteilung. Eine mögliche Verstärkung nach der einvernehmlichen Trennung von Eric Taylor ist dagegen noch nicht in Sicht.
Knapp vier Jahre ist es her, dass ALBA Berlin und die Brose Baskets sich das letzte Mal im Pokal gegenüber standen. Demond Greene auf Berliner Seite begrub mit einer unglaublichen Dreierquote die fränkischen Pokalträume binnen Minuten. Zwar erholten sich die Bamberger von dem anfänglichen Schock, den vor allem Robert Garrett mit seinen siebzehn Punkten wieder wettzumachen versuchte, doch ALBA konterte mit Jovo Stanojevic und seinen dreißig Punkten in dieser Begegnung. Die JAKO Arena musste sich am Ende 73 zu 85 geschlagen geben. Auf die Begegnung am Mittwoch wird diese Niederlage, ebenso wie die Hinspielniederlage in der aktuellen Beko BBL Saison, als Bamberg das Spiel und Point Guard Goldsberry verlor, keinen Einfluss haben. Fleming: Das liegt hinter uns. Neues Spiel, neues Glück!.
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