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MdB Körber setzt sich für Barrierefreiheit bei Bahnhof und Rathaus in Forchheim ein

Datum: Mittwoch, 10. Februar 2010, 12:02

FORCHHEIM/BERLIN (pm) - Der Forchheimer Bundestagsabgeordnete Sebastian M. Körber (FDP) hat seinen Kampf für einen barrierefreien Bahnhof in Forchheim noch lange nicht aufgegeben. Ganz im Gegenteil:

Nach seiner Wahl in den Deutschen Bundestag konnte er seine diesbezüglichen Bemühungen noch intensiver fortführen. Nachdem ihn seine Fraktion zum Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und zum baupolitischen Sprecher bestimmt hatte, war es ihm noch etwas leichter, entsprechende Kontakte herzustellen. So hat er in Sachen Bahnhof Forchheim in den vergangenen Wochen nicht nur einen umfangreichen Schriftverkehr geführt, sondern auch mit mehreren hochrangigen Vertretern der Deutschen Bahn AG diese Problematik in persönlichen Gesprächen erörtert.

Körber betonte hierbei stets und hartnäckig, dass es nicht noch jahrelang hinnehmbar sei, dass für Mütter mit Kinderwagen, Behinderte und ältere Menschen der Bahnhof in Forchheim ein kaum überwindbares Hindernis darstellt. Der Abgeordnete hat in diesen Gesprächen den Eindruck gewonnen, dass das Verständnis mancher Vertreter der Deutschen Bahn AG mittlerweile größer geworden ist. Dies bedeute für ihn allerdings noch lange nicht, dass der Kampf schon gewonnen ist.

In diesem Zusammenhang begrüßt es Körber natürlich außerordentlich, dass die Stadt Forchheim nunmehr offensichtlich ernsthaft plant, das historische Rathaus mittels Einbau eines Aufzuges ebenfalls barrierefrei zu gestalten. Nicht zu Unrecht ist er der Meinung, dass mit der Deutschen Bahn AG natürlich besser zu verhandeln ist, wenn man darauf hinweisen kann, dass die Stadt Forchheim hier vorbildlich vorangegangen ist.

Als gelernter Architekt weiß er natürlich, dass der Einbau eines Aufzuges in das alte Forchheimer Rathaus baulich und finanziell keine einfache Aufgabe ist. Trotzdem vertraut er darauf, dass der Forchheimer Stadtrat auch in der schwierigen Haushaltslage ein Zeichen setzt und den Aufzug baldmöglichst realisiert. Da ja der Forchheimer Rathaussaal nicht nur Tagungsstätte, sondern auch kulturelles Zentrum ist, wäre ein Aufzug für die Schwächeren unserer Gesellschaft ein deutlich sichtbares Zeichen, dass sie im Rathaus der Stadt Forchheim willkommen sind.


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