BAMBERG (pm) - Viele Freizeit-Skifahrer unterschätzen die körperlichen Anstrengungen beim Langlauf oder bei der Abfahrt. Wer sich untrainiert auf die Skier stellt, riskiert ernste Verletzungen, so Dorothea Hilgert, Bewegungsfachkraft von der AOK Direktion in Bamberg. Mindestens sechs Wochen vorher sollte deshalb ein spezielles Fitnessprogramm begonnen werden. Beim Skifahren kommt es nicht nur auf die richtige Technik an.
Die Schwünge auf der Piste erfordern auch jede Menge Kraft und Ausdauer. Das Trainingsprogramm für den Wintersport sollte daher eine Kombination aus Ausdauer-, Kraft- und Koordinationsübungen sein. Es lässt sich problemlos alleine absolvieren. Für das Gymnastikprogramm aus Dehn-, Stretch- und Gleichgewichtsübungen reicht oft das eigene Wohnzimmer. Wer mit geschlossenen Augen auf einem Bein balanciert, trainiert beispielsweise das Gleichgewicht. Kraftübungen sollten den ganzen Körper stärken, vor allem aber die Oberschenkelmuskeln, die beim Skifahren am meisten gefordert werden. Starke Oberschenkel entlasten die Knie und schützen sie auf diese Weise vor Verletzungen, so Hilgert.
Um die Kondition zu verbessern, eignen sich Walken, Joggen und Radfahren. Schon zehn Minuten Training am Tag führen zu einer spürbaren Verbesserung der Fitness. Besonders wichtig ist eine Vorbereitung für Skifahrer, die während des Jahres über nur sehr wenig Sport treiben. Am besten ist daher ein Training in der Gruppe unter fachkundiger Anleitung. Entsprechende Kurse werden von Sportvereinen und der Volkshochschule, aber auch im Fernsehen angeboten.
Weitere Informationen unter www.aok.de/by
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