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Oberfränkische Ausbilder trafen sich zum Erfahrungsaustausch

Datum: Montag, 05. Oktober 2009, 09:07

"Früh investieren statt spät reparieren!"

BAYREUTH (pm) - Einer Einladung der IHK für Oberfranken Bayreuth sind über 60 Ausbilder und Personalverantwortliche aus Unternehmen in Stadt und Landkreis Bayreuth und Kulmbach gefolgt. Ziel des Treffens war ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen aus den Bereichen Schule, Ausbildung und Qualifizierung. Der Fokus lag dabei auf zukunftsfähigen Initiativen und Projekten.

Dass Teamarbeit, soziale Kompetenz und selbstständiges Lernen zu den Pluspunkten eines möglichen Auszubildenden einer Montessori Schule gehören, bewies Schulleiterin Tina Weigel im Rahmen ihrer Präsentation vor dem IHK-Arbeitskreis. Sie stellte zudem das jahrgangsübergreifende Lernen, Praktika ab der 5. Klasse und die möglichen Abschlüsse vor. Das Ausbildungs- und Studienmodell Hochschule dual präsentierte Claus Beyerlein von der Hochschule Hof. Dieses Studienmodell verbindet klassische Berufsausbildung mit einem Bachelor-Studiengang. Herausragende Wettbewerbsvorteile sind hierbei die verkürzte Gesamtdauer sowie die Verbindung von Theorie und Praxis. Derzeit können Ausbildungs- und Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft, Informatik und Technik belegt werden.

Ein besonderes Angebot für Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss stellte Martina Schlegel-Wohlrab von der Staatlichen Berufsschule Wunsiedel-Marktredwitz vor. Hier können Auszubildende nach einer Berufsausbildung von zweieinhalb Jahren und einem weiteren halben Jahr an der Fachoberschule das Fachabitur ablegen und sich auf diese Weise den Weg zu einer weiteren Aufstiegsqualifizierung ebnen. "Früh investieren statt spät reparieren!" ist das Motto der Initiative Wissensfabrik Deutschland e.V., in der sich derzeit über 60 namhafte Unternehmen bundesweit engagieren, darunter auch die KSB AG in Pegnitz. Ausbildungsleiter Franz Eller erläuterte Konzept und Ziele der Initiative, die Grundkompetenzen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaft vermittelt und insbesondere lebenslanges Lernen und frühkindliche Bildung fördert.

IHK unterstützt Online-Ausbildungsplattformen

Die IHK für Oberfranken Bayreuth unterstützt oberfränkische Ausbildungsbetriebe und Bewerber unter anderem mit neuartigen Online-Angeboten. So wird beispielsweise mit der Plattform www.tecnopedia.de ein "Mitmach-Portal" gepflegt, das junge Menschen speziell für technische Berufe interessieren soll. Neben Schülern und Lehrern können auch Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen diese Plattform nutzen.

Unterstützung beim Bewerbungsprozess soll die Online-Plattform "Ausbildungsatlas" bieten, die ab Herbst 2009 zur Verfügung stehen wird. Ziel des Ausbildungsatlas ist es, den Bewerbungsprozess zu verkürzen und passgenaue Bewerber zu vermitteln. Oberfränkische Ausbildungsunternehmen haben dabei die Möglichkeit, sich und ihr Ausbildungsangebot kostenfrei zu präsentieren. Der Ausbildungsatlas vergleicht die Stärken der registrierten Bewerber mit den Anforderungen der ausgeschriebenen Stellen und stellt auf diese Weise eine passgenaue Vermittlung sicher.

Der Ausbilderarbeitskreis Bayreuth - Kulmbach traf sich bereits zum siebten Mal um aktuelle Themen aus dem Ausbildungsbereich zu diskutieren. Vorsitzende des Arbeitskreises sind Franz Eller von der KSB AG Pegnitz sowie Florian Kirchner von der Kulmbacher Brauerei AG.

Weitere Informationen unter www.bayreuth.ihk.de
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