FORCHHEIM - (R.E.Porter/Leo Breitenstreiter/Fotos: King Alladooch)
Am Donnerstag machte sich wieder mal eine ausgewählte Truppe von Forchheimer Bierkennern zur traditionellen Bierprobe auf den Weg. Ein Dutzend Tester, elf Keller und jede Menge Bier.
Bei der Vereidigung wurde festgelegt, daß nur Forchheimer und ausgewählte fränkische Biere getestet werden. Diese wurden gemäß demokratischen Prinzipien vom gesamten Gremium gemeinsam festgelegt. Bewertet wurde nach Schulnoten.
Es galt den Geschmack, die Temperatur und die Schaumkrone zu bewerten. Vorgabe war: Die Temperatur sollte zwischen sieben und neun Grad sein und die Schaumkrone sollte drei Minuten halten. Gemessen wurde mit einem Weinthermometer und einer Stoppuhr.
Tja und der Geschmack, bekanntlich lässt darüber nicht (aber dafür umso trefflicher) streiten .......
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Nach der Vereidigung der Tester begann der erste Teil der Verkostung. Wir gingen in dieser Reihenfolge vor: Blümleinskeller mit Eichhorn Bier, Neder-Keller, Hoffmanns-Keller mit Krug-Bräu aus Breitenlesau , Weisstauben-Keller mit Greif-Bier. Eichhorn-Keller ,Stäffala-Keller mit Wolfshöher-Bier, Schlößla-Keller mit Hebendanz-Bier.
Dann wurde mal eine kleine Pause eingelegt und die Tester vergnügten sich an einer der Wurfbuden, danach ging es zur Spicker-Bude und unvermeidlich endete die Pause an der wunderbaren Schießbude von Herrn Lützelsberger. Hier wurde wieder der Schützenkönig ermittelt.
Dann gings weiter auf den Schindler-Keller mit Greif-Bier. Hier wurden die Tester von keinem geringeren als unserem Oberbürgermeister Franz Stumpf unterstützt. Denn in alter Tradition wird immer ein Gasttester bei einem Keller gestattet. Sichtlich amüsiert beteiligte sich unser Stadtoberhaupt an der Bierprobe.
Nun zum Greif-Keller dann Hebendanz-Keller. Hier wurden uns sogar Häppchen gereicht. Aber die Tester ließen sich dadurch nicht beeinflussen und probten korrekt weiter.
Zuletzt probierten wir das Löwenbräu-Bier aus Buttenheim am Rappen-Keller und die „Challenge“ endete danach mit der Auswertung.
Hier unser nach "subjektiver Objektivität" ermitteltes Endergebnis.
1. Neder-Bier am Neder Keller (Wo sonst?!)
2. Eichhorn-Bier am Blümleinskeller
3. Hebendanz-Bier am Hebendanzkeller
Bei den beiden letztgenannten Kellern war durchaus ein Unterschied im Geschmack zu anderen Kellern mit der gleichen Biersorte auszumachen. Ein Umstand, der uns nicht nur bei dieser Bierprobe erstaunte, sondern schon immer festzustellen war..
Über die Jahre haben nicht nur die Brauereien, sondern auch die Keller unterschiedliche Plätze belegt. Es bleibt noch festzustellen, daß die Ergebnisse nicht sehr „gestreut“ waren, d.h. Die Forchheimer Bierkultur ist durchgängig auf einem sehr hohen Niveau!!!
Die Redaktion des Neuen Wiesentboten bedankt sich im Namen aller Teilnehmer bei allen Wirten, die ohne Ausnahme äußerst freundlich und zuvorkommend waren. Und das nach fast einer Woche Festbetrieb. Das ist uns einen Extra-Applaus wert - die Krüge hoch! Alladoch! die Krüge hoch!
Alladooch! die Krüge hoch! Alladooch!













