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Internationales Bildhauersymposium - Acht Skulpturen internationaler Künstler zwischen Litzendorf und Memmelsdorf entstehen

Datum: Freitag, 10. Juli 2009, 19:12

„Straße der Kunst“ verbindet zwei Gemeinden miteinander

LITZENDORF (pm) - Die beiden Gemeinden Litzendorf und Memmelsdorf, beide Landkreis Bamberg, setzen nicht nur in der Schulpolitik und der Tourismuswerbung verstärkt auf Zusammenarbeit: Eine „Straße der Kunst“ soll die beiden fränkischen Nachbargemeinden künftig miteinander verbinden.

Das Projekt: ein internationales Bildhauersymposium zwischen dem 20 Juli und dem 9. August mit acht international renommierten Künstlern wie dem Russen Andrej Balashov, den beiden Italienern Pier Giorgio Balocchi, der ein toskanisches Mädchen aus dem Stein zaubern will, und Francesco Cremoni, dem Ecuadorianer Mario Tapia, zu dessen „Kunden“ auch der Vatikan gehört, den Bulgaren Georghi Filin und Ilia Varbanov , dem Syrer Elias Naman und last but not least – dem künstlerischen Leiter des Symposiums, dem „fränkischen Michelangelo“ Manfred Reinhard. Letzterem ist es zu verdanken, dass die geplante Veranstaltung so hochkarätig besetzt ist.

In der Freiluft-Kunstwerkstatt an der Straße zwischen den Litzendorfer Gemeindeteilen Pödeldorf und Naisa können interessierte Kunstliebhaber den acht Bildhauern dabei über die Schulter schauen, wenn sie aus 40 Tonnen Sandstein ihre bis zu zwei Meter hohen Skulpturen entstehen lassen. Der Rat der Zuschauer ist vielleicht auch bei der Namensgebung so manchem Kunstwerkes gefragt.

Die fertigen Skulpturen von Francesco Cremoni, Pier Giorgio Balocchi, Mario Tapia usw. werden nach Beendigung des Symposiums schließlich entlang des Radwegs zwischen Pödeldorf und Memmeldorf an Ihren endgültigen Standorten, vier auf Memmeldorfer, vier auf Litzendorfer Seite aufgestellt.

Die neue Skulpturenstraße schließt Memmelsdorf und das Schloss Seehof an den bereits existierenden Kunstraum Fränkische Toskana mit drei weiteren Skulpturenwegen im Litzendorfer Ellerntal an. Zum Symposium wird von den Veranstaltern ein farbiger Faltprospekt, später ein hochwertiger Katalog mit den fertigen Arbeiten der Künstler herausgegeben.

Die Gesamtkosten des Symposiums sind auf rund 114 000 Euro veranschlagt und sind zum größten Teil über Fördermittel des Bayerischen Kulturfonds, der Oberfrankenstiftung, der Sparkassenstiftung Bamberg, der VR-Bank und von EON finanziert. Den Rest schultern die beiden Gemeinden Litzendorf und Memmelsdorf gemeinsam, unter anderem mit der „Man-Power“ ihrer beiden Bauhöfe.

Weitere Informationen sind zu erhalten unter www.litzendorf.de und www.memmelsdorf.de. Fachliche Auskünfte unter www.manfred-reinhart.de.