
FORCHHEIM (pm) - Vor Beginn der konstituierenden Sitzung des CSU-Kreisverbandes Forchheim machte sich der Vorstand auf Initiative des Vorstandsmitgliedes Michael Knörlein auf, um das Umfeld des asphaltierten Walberlaweges zu besichtigen. Für Alt und Jung aber auch für Menschen mit Behinderung oder Rettungseinsätze stelle die Asphaltierung eine Erleichterung dar, die Beeinträchtigung der Natur sei geringer, als von manchem herausgestellt. Mit dem aktuellen Kompromissvorschlag Beibehaltung des Weges und Rückbau von Parkplätzen können man prinzipiell einverstanden sein, wobei der obere Parkplatz als Stauraum z.B. für Schaustellerfahrzeuge beibehalten werden solle, so die Meinung des Kreisvorstandes.
Innerhalb der Sitzung wurde ein vielfältiges Themenspektrum bearbeitet: Kreisvorsitzender Udo Schönfelder erläuterte den aktuellen Stand des Regierungsprogrammes und weitere landes- und bundespolitische Themen, wie die Wirtschaftskrise. Fakt sei, dass seitens Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in hervorragender Weise Regie geführt werde.
Der Ausgang der Europawahl auf Landkreisebene ist im Vergleich zur Landtagswahl positiv zu sehen. Das Ergebnis des Konkurrenten Freie Wähler (incl. Fall Pauli) ist sehr differenziert zu beurteilen, im Verhältnis zur Kommunalwahl haben die FW Verluste verbuchen müssen. Die SPD, die im Landkreis bei 11% liegt, liegt selbst weit hinter den Erwartungen zurück. Eine klare Abgrenzung zur FDP ist auch im Bundestagwahlkampf nötig. Der Vorsitzende berichtete auch kurz aus verschiedenen Besuchen und Terminen im Landkreis und ging auch auf die aus Sicht des Kreisverbandes zufriedenstellende Neuwahl des Bezirksvorstandschaft ein.
Als wichtige Ziele des neuen Kreisvorstandes wurden herausgestellt:
Teamgeist, Einbeziehung der Parteibasis und der Bürgerinnen und Bürger
- 1. Den Draht zu jung und alt zu halten, Nachwuchsförderung
- 2. Gute Sacharbeit in den Gremien (Familie, Bildung, Senioren, Wirtschaft/Ausbildung, Landwirtschaft, Fremdenverkehr, Kultur- Brauchtum und Ehrenamt, Umwelt, Sicherstellung der Infrastruktureinrichtungen)
- 3. Kampagnefähigkeit, Konflikt- und Konsensfähigkeit
- 4. Gute Kooperation mit den Ortsverbänden, Arbeitsgemeinschaften und -kreisen
- 5. Gute Kooperation mit den Bürgermeistern, Kreisräten und Abgeordneten
- 6. Neumitgliedergewinnung und Mitgliederpflege
- 7. Gute Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Information
- 8. Geordnete Finanzlage des KV Forchheim
- 9. Der nächste Landrat muss von der CSU kommen!
Der Vorstand beschloss einstimmig, die Initiative 7% MwSt. in der Gastronomie zu unterstützen.
Renate Reichelt wurde einstimmig als Geschäftsführerin bestätigt.
Folgende Ansprechparter wurden bestimmt:
Ortsverbände und AG´s Udo Schönfelder
Kommunen: Stefan Försch
Kinder, Familie, Bildung: Kerstin Debudey
Wirtschaft, Infrastruktur: Benedikt Bentzel / Christian Hübner (MU)
Ländliche Entwicklung: Konrad Rosenzweig
Fremdenverkehr: Hannjörg Zimmermann
Umweltschutz: Konrad Rosenzweig / Heinz Marquart (AKU)
Frauen: Maria Sponsel
Senioren: Heide Geißler
Neubürger: Hannjörg Zimmermann
Kultur Dr. Dieter George
Gesundheit allg.: Dr. Hans-Jürgen Dittmann / Franz Stumpf (Kliniken)
Finanzen: Peter Helldörfer
Arbeit, Ausbildung: Chrisitan Lehrmann (CSA)
Polizei, Sicherheit: Rudi Hackl
Ehrenamt, Vereine: Michael Knörlein
Folgende Personen wurden in den Kreisvorstand kooptiert:
Hartmut Koschyk, MdB
Thomas Silberhorn, MdB
Eduard Nöth; MdL
Franz Stumpf, Bezirksrat
Georg Lang, stv. LR
Peter Eismann, Fraktionsvors.
Michael Hofmann, Bez.vorst.
Dr. Dieter George, Oberfrankenkurier
Rosi Kraus, Kreisbäurerin
Hermann Greif, Kreisbauernobmann
Christian Hübner, MU
Christian Lehrmann, CSA
Christian Meier, EAK
Rudi Hackl, Polizei
Dr. Hans-Jürgen Dittmann, GPA
Heinz Marquart, AKU
Ernst Drummer, EuropaUnion
Walter Fuchs, Sport
Jürgen Dengler
Bürgermeister
Franz Josef Kraus
Gerhard Amon
Willy Müller
Gerhard Schmitt
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