KIRCHEHRENBACH (pm) Trotz hochsommerlicher Temperaturen konnte der neue CSU-Kreisvorsitzende Udo Schönfelder bei seinem Antrittsbesuch bei der CSU Kirchehrenbach zahlreiche Interessierte begrüßen.
Nach Vorstellung seiner Person ließ Schönfelder noch einmal die jüngsten Kreisvorstandswahlen Revue passieren und bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen bei seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden. Im weiteren Verlauf des Abends berichtete Schönfelder von tagesaktuellen politischen Themen aus dem Kreis, wie zum Beispiel dem derzeitigen Streit mit der Sozialstiftung Bamberg in Sachen Gesundheitswesen. Harte Worte fand Schönfelder zu den Methoden der Stiftung sich Patienten aus dem Landkreis Forchheim zu stehlen, indem sie Arztpraxen mit öffentlichen Geldern zu überhöhten Preisen aufkauften und Überweisungen nur noch in die Klinik nach Bamberg zu erwarten seien. Als Wilderei bezeichnete Schönfelder dies und kündigte härtesten Widerstand an.
Aus seiner Tätigkeit als Kreisrat konnte er von der geplanten Deckensanierung eines Abschnittes der Kreisstraße FO 2 von Kirchehrenbach nach Pretzfeld berichten, weiterhin will er sich einsetzen und nachhaken warum der Radweg von Kirchehrenbach nach Wiesenthau noch nicht umgesetzt wird.
Zufrieden zeigte sich Schönfelder, dass in Sachen Walberlaweg an einem Konsens gearbeitet wird und der Weg bleiben könnte. Auch er habe sich durch seine Unterschrift für den Erhalt des neuen Weges beim Walberlafest ausgesprochen. In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich jedoch heraus, dass die von der Unteren Naturschutzbehörde geforderte Auflassung des oberen Parkplatzes noch einiges an Klärungsbedarf nach sich ziehen wird.
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