KIRCHEHRENBACH (eb) - SPD-Gemeinderäte, Bürgermeisterin Anja Gebhardt und die SPD-Bürgergemeinschaft gingen am letzten Wochenende 2 Tage auf Burg Feuerstein in Klausur. Schwerpunkt war ein Jahr Demokratie in Kirchehrenbach in SPD-Verantwortung. Wie nahe ist die SPD am Bürger und wie ist sie mittendrin? Was ist 2009/2010 zu tun? Bürgermeisterin Anja und die SPD-Gemeinderäte liegen in der Verantwortung. Zudem wurden Termine mit Beteiligung der SPD-Bürgergemeinschaft festgelegt. In entspannter Atmosphäre trafen sich Bürgermeisterin Anja und die SPD-Gemeinderäte mit der SPD-Bürgergemeinschaft zum offenen Meinungsaustausch. Reinhold Fuchs von der SPD-Bürgergemeinschaft hatte alles perfekt organisiert.
Nach einer Rückbesinnung auf die Kernaussagen im Wahlkampf wurden Schritte zur weiteren Umsetzung des Wahlprogramms festgelegt. GR Laurenz Kuhmann: Wir wollen nicht erst zu Wahlkampfzeiten unseren Bürgern nahe sein. Hilfreich dabei war das Ergebnis der Bürgerbeteiligung durch Fragebogenaktionen in Wahlkampfzeiten.
2009 wird es noch zahlreiche Informationsveranstaltungen und Arbeitskreissitzungen geben.
Auf der Klausur wurde die Forderung nach einer kostenlosen Lieferung des Amtsblattes an alle Haushaltungen Kirchehrenbachs bekräftigt. GR Siggi Adami: Das müssen uns die Bürger wert sein, sie kostenlos zu informieren. Es gibt genügend Beispiele im Landkreis, wo dies bereits praktiziert wird. Für die Haushaltsberatungen 2009 beantragte der Arbeitskreis Soziales deshalb die Umsetzung, dass ab 1.1.2010 das Amtsblatt allen Bürgern kostenlos ins Haus flattert.
Nahe am Bürger und mittendrinn wollen auch die drei Arbeitskreise der SPD-Bürgergemeinschaft tätig sein. Die AK-Verkehr-Wirtschaft- Tourismus, AK-Umwelt- Energie und AK-Soziales werden dem Gemeinderat und der Bürgermeisterin mittels fachlich und sachlich gut ausgearbeiteter Vorschläge und Anträge verstärkt zuarbeiten. Laurenz Kuhmann: Ich wünsche mir bei allen Projekten der SPD-Bürgergemeinschaft weiterhin eine rege Beteiligung vieler Bürger. Gemeinderat Raimund Albert: Wir haben so viele unerledigte Themen aus früheren Jahren aufzuarbeiten, da können viele Bürger ihre Fähigkeit zum Wohle aller einbringen. Wir sind offen für alles und für jedermann.
Die Umgestaltung des Friedhofes ist ein brennendes Anliegen vieler Bürger. GR-tin Elke Albert: Unsere Bürger wünschen sich schon lange ist die Umgestaltung des Friedhofes in eine gepflegte, ansprechende Ruhestätte. Nach einem Ortstermin soll die weitere Planung stattfinden, bei dem eine Bürgerbeteiligung erwünscht ist. Gemeinderat Rainer Gebhardt: Auch der Parkplatz muss noch verbessert werden. Eine Wasserleitung ist notwendig. Es gibt eine Menge zu tun. Wir sind auf dem richtigen Weg.
Bürgermeisterin Anja`s Wunsch: Unser Dorf soll noch blumenreicher und blühender werden. Monika Gebhardt und Elke Albert hatten bereits 2008 die Anfänge gemacht. Sie sind davon überzeugt, dass hier viel Bürger sich beteiligen. Anfänge sind ja bereits an der Brücke bei der Metzgerei Trautner vorhanden. GR Siggi Adami: Mit professioneller Beratung und einer Bilddokumentation durch die Arbeitskreismitglieder wird noch bis zum Frühjahr ein Konzept zur Ortsverschönerung entwickelt. Walter Jordan regte dazu an, die Anlieger für eine Pflegepatenschaft zu gewinnen.
AK-Sprecher Verkehr Reinhold Fuchs: Die Parkplatzsituation am Dorfplatz muss endlich durch eindeutige Regelungen geklärt werden. Dabei ist die ungehinderte Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge und der Zugang zur Kirche sicher zu stellen. Noch mehr Sicherheit für ältere Kirchgänger fordert die SPD-Bürgergemeinschaft durch ein Geländer, das in der Mitte der Kirchentreppen angebracht werden soll.
Die Förderung desTourismus sieht die SPD-Bürgergemeinschaft als ein besonderes Anliegen an. Sie fordert: Stellplätze für durchreisende Wohnmobile an der Festwiese. Stromanschluss und anderes mehr. GR- Rainer Gebhardt: Die Wanderwege in Kirchehrenbach müssen begangen werden und, wenn nötig, wie früher mit Hilfe der Ortsvereine, der Kirchehrenbacher Heimatfreunde und dem Fränkische- Schweiz-Verein gepflegt werden.
Ein weiteres Ziel ist es dabei das Naturschutzgebiet Walberla von illegalen Mountainbike-Fahrern zu entlasten. In Zusammenarbeit mit Waldbauern, Jägern, Bund Naturschutz, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Förster, der Gemeinde, soll daher die Ausweisung einer anspruchsvollen Mountainbike-Strecke auf dem Reisberg entstehen. v GR- Rainer Gebhardt: Erfreulicherweise wird ein komplettes Konzept für die Einrichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule demnächst vorgestellt. Hier wurde in der Vergangenheit viel Geld verschenkt. Auch eine Bürgerbeteiligung wird von der SPD Bürgergemeinschaft in Erwägung gezogen.
Vom Arbeitskreis Soziales kam die Forderung, wie bereits im Gemeinderat auch diskutiert, endlich eine baldige Anstellung eines hauptamtlichen Jugendpflegers.
Nahe dem Bürger und mittendrin will die SPD-Bürgergemeinschaft bei der Umsetzung und der kindgerechten Gestaltung des Spielplatzes in der Lindenstraße besonders sein. So wird die Konzeption aufgrund der Umfrage und Vorschläge der Eltern fachmännisch vorbereitet und dann den Bürgern vorgestellt, diskutiert und verabschiedet. Bürgermeisterin Anja Gebhardt wurde gebeten bei den Haushaltsberatungen 2009 dafür einen entsprechenden Betrag einzustellen.
Die SPD-Bürgergemeinschaft will die Pflege der Partnerschaft mit Hassel weiter vertie-fen und war begeistert von den umsetzbaren Ideen, die sie vom AK Soziales erfuhr. Bürgermeisterin Anja: Das ist mir ein besonderes Herzensanliegen.
Nach getaner Arbeit und den intensiven und konstruktiven Diskussionen von früh morgens bis spät abends gab es einen von Reinhold Fuchs sehr gut organisierten bunten Abend in der Plauderstube der Katholischen Landvolkshochschule Burg Feuerstein. Beim bunt gemischten Abendprogramm sorgten Dieter Eckart und Wolfgang Harrer mit ihrer Gitarre für Abwechslung und Kabarett.
Weitere Informationen unter www.spd-kirchehrenbach.de
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