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4. Lange Museumsnacht 2008 im Pfalzmuseum Forchheim

Datum: Donnerstag, 11. September 2008, 11:14

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Thema „Und die Moral von der Geschicht´ – Wilhelm Busch und die Folgen“

FORCHHEIM (PM) - Die humorvollen, aber auch bitterbösen Geschichten von Wilhelm Busch werden in der 4. langen Museumsnacht im Pfalzmuseum Forchheim am Samstag, 13.09.2008 von 20 – 1 Uhr das Programm bestimmen. Als Auftakt der Sonderausstellung "Und die Moral von der Geschicht´ - Wilhelm Busch und die Folgen“ bis 09.11.2008, präsentiert das Museum in der Kaiserpfalz nachdenkliche und witzige Interpretationen bekannter Künstler zu den Werken des „Meisters des schwarzen Humors“. “Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.”, sagt Wilhelm Busch und das trifft wohl auch den Kern der „Kunstaktion mit Überraschungseffekt“, die sich der Forchheimer Maler und Kunsterzieher Harald Winter zusammen mit seiner Tochter Eva „…mit viel Tücke…“ ausdachte: Das geheimnisvolle „Max Moritz Projekt“ startet in der langen Museumsnacht und endet im November. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten!

Die szenische Umsetzung der ironisch-kapriziösen oder auch bitterbösen Geschichten „Der heilige Antonius“, „Die fromme Helene“ und „Balduin Bählmann“ steht im Vordergrund der Wilhelm Busch Theaterreise „Helene in Szene“ des Theatermachers und Schauspielers Bernd Surholt aus Hannover. Die vergnüglichen Stücke zeichnen sich durch erstaunliche Aktualität, Humor und Schadenfreude aus, entlarven aber auch Bigotterie und zweifelhafte Moralvorstellungen.

„Wenn Dieter Malzacher die Puppen tanzen lässt, kann einem Hören und Sehen vergehen“, heißt es zum Puppenzauber des Schauspielers Dieter Malzacher aus Bad Dürkheim: „Max und Moritz – eine schadenfrohe Geschichte nach Wilhelm Busch“ heißt seine Produktion mit ausdrucksstarken Figuren, „allen möglichen Gegenständen“ und 1000 Ideen. Mit klammheimlicher Sympathie für die Delinquenten, geschickten Ausschmückungen und viel Ironie erzählt der aus Film und Fernsehen bekannte Mime. Er hält stets direkten Kontakt zum Publikum, geht kabarettistisch auf jeden Einwand ein und ändert auch mal spontan den Text. Das ist Theater zum Anfassen mit viel Spielraum für die Phantasie kleiner und großer Zuschauer – nicht nur für Lausbuben geeignet!

Tanzen werden in der Museumsnacht ebenfalls die Eleven der Ballettetage Forchheim: „Hans Huckebein, der Unglücksrabe“ und „Das brave Lenchen“ sind Thema der Tanz-Pantomime, die schon mit großem Erfolg im Erlangen zu sehen war. Für die Choreografie verantwortlich ist Monika Fath-Kelling.

Wilhelm Busch auf Fränkisch – dieses Projekt wird das Junge Theater Forchheim in der langen Museumsnacht verwirklichen. Walburga Heger und Jutta Dafner werden in Lesungen Busch-Szenen in Mundart interpretieren. Für Erheiterung sorgt das Junge Theater, wenn sich die Schauspieler „Mit Busch auf die Spuren des Alkohols“ begeben. Der Forchheimer Klaviervirtuose Lucky Schmidt wird während der gesamten Museumsnacht die Aktionen mit Improvisationen zu Wilhelm Busch begleiten.

In der hoffentlich lauen Spätsommernacht lädt das Museum zum Flanieren durch das ganze Gebäude und rund ums Haus ein. Führungen durch das Stadt- und Trachtenmuseum ergänzen das Angebot.

Die Bewirtung ist in diesem Jahr den Geschichten von Wilhelm Busch nachempfunden: Man denke an die Hähnchen von Witwe Bolte!

Steine mit Zitaten und Räuchermännchen kann der Besucher erwerben, um ein Stück Wilhelm Busch mit nach Hause zu nehmen. Kurzweil und Amüsement also die ganze Nacht! Der Eintritt beträgt 1 Euro.


Weitere Informationen unter www.forchheim.de/kaiserpfalz/
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