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Ein Forchheimer präsentiert den Mann mit der Mütze in Dresden

Datum: Montag, 15. Oktober 2007, 09:40

Sonderausstellung zu Ehren des verstorbenen früheren Fußball-Bundestrainers Helmut Schön

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FORCHHEIM (eB) - Der Forchheimer Andreas M. Tschorn hat im Schulmuseum der Stadt Dresden eine Sonderausstellung zu Ehren des verstorbenen früheren Fußball-Bundestrainers Helmut Schön eröffnet. Der 28-Jährige, der kürzlich von der SPD zum Forchheimer Stadtratskandidaten für die Kommunalwahl am 2. März 2008 gekürt wurde, konnte dabei u. a. auf die Unterstützung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Technischen Universität Dresden bauen. Das Glanzstück der noch bis zum Jahresende geöffneten Schau "Helmut Schön, ein Fußball-Weltmeister aus Dresden" ist die originale Schlägermütze, die der 1996 in Wiesbaden verstorbene Helmut Schön beim Gewinn der Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland trug.

Die Mütze wurde von Helmut Schöns Sohn Dr. Stephan Schön zur Verfügung gestellt und ist nun erstmals öffentlich zu sehen. Darüber hinaus gibt es eine Kopie des WM-Pokals der FIFA sowie unzählige weitere Exponate und historisches Ton- und Videomaterial aus Tschorns Privatarchiv zu sehen und zu hören. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der Dresdner Schulzeit Helmut Schöns, der als Nationalspieler mit dem Traditionsverein Dresdner SC in den 40er Jahren jeweils zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.

Das Dresdner Schulmuseum befindet sich im Stadtteil Friedrichstadt in der Nähe des Stadions des früheren Regionalligisten Dresdner SC, für den Andreas M. Tschorn seit 2000 u. a. als Spieler, Trainer, Fanbeauftragter, Vereinsarchivar, Manager und kurzzeitig auch als Präsident tätig war. Vor Ort wurde die Ausstellung organisiert von einem aus Studenten bestehenden Projektteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hartmut Voit und Dr. Peter E. Fäßler, Geschäftsführer des Deutschen Historikertages, beide vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte und Geschichtsdidaktik der Technischen Universität Dresden. Zur Eröffnung kamen 100 geladene Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Eröffnungsfeier bestand aus Grußworten von DFB-Ehrenspielführer Uwe Seeler sowie mehreren unterhaltsamen Vorträgen von Zeitzeugen und Wegbegleitern Helmut Schöns in Gedenken an den bis heute erfolgreichsten Bundestrainer. Der begeisterte Sporthistoriker Andreas M. Tschorn, hauptberuflich für die Öffentlichkeitsarbeit der Nürnberger Versicherungsgruppe zuständig, erläutert seine Idee so: "Fußball begeistert Millionen von Menschen. Das ist Grund genug, sich mit den Geschichten rund um diese Sportart zu befassen.

Helmut Schön ist mein größtes Fußball-Vorbild, war als Spieler, Trainer und vor allem Mensch einzigartig. Bei der großen Resonanz auf diese Ausstellung freut mich besonders, dass mit Uwe Seeler mein Wunschkandidat für die Schirmherrschaft sofort zugesagt hat."

Bilder und weitere Informationen unter www.andreasmtschorn.com