Notizen aus der Universität Bayreuth

Physikalisches Kolloquium

Am Dienstag, 17. Januar 2017, 17.00 Uhr, geht es bei einem Physikalischen Kolloquium um „Blood Cells under Flow – Cell Deformation, Cell Sorting, and Shear Thinning“ mit Professor Dr. Gerhard Gompper, Forschungszentrum Jülich, als Referenten. Die Veranstaltung findet im Gebäude NW II, Hörsaal H 19, statt.

Geographisches Kolloquium

„Quaternary river incision in the western Rhenish Massif“ lautet das Thema eines Geographischen Kolloquiums am Dienstag, 17. Januar 2017, ab 18.15 Uhr, mit Dr. Gilles Rixhon (Universität Köln) als Referenten. Veranstaltungsort ist das Gebäude GEO, Hörsaal H 6.

Vortrag: Universitäts-Forum Bayreuth

Im Gästehaus der Universität Bayreuth, Eichendorffring 5, findet am Mittwoch, 18. Januar 2017, 18.00 Uhr, ein vom Bayreuther Universitäts-Forum organisierter Vortrag statt. Professor Dr. Dirk Schüler (Lehrstuhl für Mikrobiologie der Universität Bayreuth) wird über „Mikroben mit Kompass: Wie und wozu Bakterien magnetische Organellen synthetisieren“ referieren. Der Eintritt ist frei.

Die Fähigkeit, sich in magnetischen Feldern zu orientieren, beschränkt sich nicht nur auf höhere Organismen, sondern findet sich auch in verschiedenen schlammbewohnenden Bakterien. Diese können sich mittels besonderer intrazellulärer Organellen, den Magnetosomen, im Erdmagnetfeld ausrichten. Wahrscheinlich erleichtert diese sogenannte „Magnetotaxis“ den Bakterien die vertikale Navigation in ihrem natürlichen Lebensraum, der oberen sauerstoffarmen Sedimentschicht von Gewässern. Die Magnetosomen bestehen aus hochgeordneten, membranumgebenen Nanokristallen eines magnetischen Eisenminerals wie z. B. Magnetit (Fe3O4) und sind für ihre optimale Funktion als Magnetfeldsensor innerhalb der Zelle in linearen Ketten angeordnet.

Am Lehrstuhl für Mikrobiologie wird seit Jahren die Biosynthese und Funktion dieser einzigartigen Organellen erforscht. Im Vortrag werden dazu ausgewählte aktuelle Beispiele vorgestellt.

Vortragsreihe: Oper bewegt. Gespräche – Vorträge – Diskussionen

Was bewegt uns an Oper? Unter dieser Leitfrage widmet sich eine neue Veranstaltungsreihe der Universität Bayreuth dem gegenwärtigen Opernleben und der Opernforschung. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis erkunden Themen, die von emotionaler Rührung über politische Facetten der Oper bis hin zum Bewegungsrepertoire der Figuren auf der Bühne reichen.

Am 18. Januar 2017 um 19 Uhr hält Professor Dr. Christoph Henzel (Hochschule für Musik in Würzburg) im IWALEWA-Haus, Wölfelstraße 2, in Bayreuth einen Vortrag mit dem Thema „Repräsentation und Kommunikation. Zum Problem der politischen Funktionalisierung höfischer Opern im 18. Jahrhundert“.

Dass die Höfe durch künstlerischen Aufwand miteinander kommunizierten, ja um Ansprüche konkurrierten, zählt zum Allgemeinwissen. Besonders die Oper wird gerne unter dem Aspekt der außenpolitischen Repräsentation gesehen. Allerdings sind dazu passende Rezeptionszeugnisse rar. Anhand der Gesandtenberichte und Zeitungsmeldungen wird Christoph Henzel untersuchen, wie der Berliner Hof in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts die Hofoper in Dresden wahrnahm. Welche Rolle spielten dabei die Opernhandlungen und Texte? Welche „Botschaften“ entnahmen die preußischen Könige ihnen?

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

BayCEER-Kolloquium

Am Donnerstag, 19. Januar 2017, 12.00 Uhr s. t., spricht im Rahmen eines BayCEER-Kolloquiums Professor Dr. Matthias Noll, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, über „Applied microbial ecology is an exciting topic in wood degradation, gas production and food safety“ im Gebäude GEO, Hörsaal H 6.

GDCh-Kolloquium

„Bioanorganische Fixierung von Stickstoff: Das Enzym Nitrogenase“ lautet das Thema eines GDCh-Vortrages am Donnerstag, 19. Januar 2017, 17.00 Uhr, mit Professor Dr. Oliver Einsle (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) als Referenten. Veranstaltungsort ist das Gebäude NW I, Hörsaal H 11.

Schreibe einen Kommentar