Stadt Forchheim strebt die Etablierung eines Innovations-Institutes an

Viktor Naumann, Silke Christiansen, Uwe Kirschstein
Viktor Naumann, Silke Christiansen, Uwe Kirschstein

Mit der offiziellen Einweihung des Medical Valley Centers Forchheim am 09.01.2017 wurde eine neue Entwicklungsphase in der Medizintechnik-Branche in der Region eingeleitet. Als nächsten strategischen Entwicklungsschritt strebt die Stadt Forchheim die Etablierung eines Innovations-Institutes an.

„Die Stadt und Region Forchheim entwickelt sich zur High-Tech-Region der bayerischen Medizintechnik. Allein seit 2007 seien in der Summe rund 3500 neue Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Forchheim hinzugekommen. Wir haben also eine starke Struktur, dies ist eine Situation von der jede Stadt träumt“, sagt Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein.

Als Partnerin und Unterstützerin für die Realisierung dieses Ziels konnte Frau Prof. Dr. Silke Christiansen gewonnen werden. Insbesondere durch Ihre hervorragende Vernetzung in den forschungsintensiven Wissenschaftsbereichen sowie in der Industrie entstehen neue Entwicklungschancen für den Wirtschaftsstandort Forchheim.

„Die Stadt Forchheim zeichnet sich nicht nur durch ihre dynamische Arbeitsplatzentwicklung, sondern auch durch ihre strategische Lage innerhalb Nordbayerns aus. Die Präsenz von wichtigen Industrie-Partnern in der Region und die kurzen Distanzen zu den Universitäten in Erlangen, Bamberg, Würzburg und Bayreuth sind optimale Rahmenbedingungen für industriegetriebene Forschungsprojekte“, so Prof. Dr. Silke Christiansen.

Ziel der Stadt Forchheim ist es, eine akademische Einrichtung mit starkem Innovationspotenzial einzurichten. Durch die Ansiedlung eines Forschungsteams können neue Möglichkeiten zur nationalen sowie internationalen Kooperationen zwischen der Industrie und der Spitzenforschung entstehen.

„Das Medical Valley Center ist ein Leuchtturm für Innovationen in der fränkischen Medizintechnik-Branche. Im Center entstehen langfristig über 120 hochqualifizierte, innovative wie wissensorientierte Arbeitsplätze. Es bietet mit seinen rund 4.800 qm Bruttogeschossflächen die idealen Entfaltungsmöglichkeiten für kreative Geschäftsideen. Das Zusammenspiel von Partnern aus den unterschiedlichen Disziplinen einschließlich der Wirtschaft ist hier gegeben und soll die zukünftige Stadtentwicklung stark positiv beeinflussen“, sagt Wirtschaftsförderer Viktor Naumann.

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