Bamberg: Optimismus in Sachen Anwenderzentrum Gesundheitswirtschaft

Um die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Stadt Bamberg voranzutreiben, erstrebt die Stadtspitze den Anschluss Bambergs an das Medical Valley in Erlangen. In der im letzten Jahr vereinbarten gemeinsamen Erklärung zwischen der Stadt und der Bayerischen Staatsregierung wurde vereinbart, dass im Doppelhaushalt des Freistaates Bayern für die Jahre 2017/2018 Haushaltsmittel dafür bereitgestellt werden sollen.

Da das Bayerische Kabinett in der Zwischenzeit den Entwurf für den Doppelhaushalt verabschiedet hat, hat sich nun die Vorsitzende der CSU Ost, Gaby Seidl, an Staatsministerin Melanie Huml als der örtlichen Abgeordneten des Bayerischen Landtages rechtzeitig vor den Beratungen des Haushaltes im Bayerischen Landtag mit der Bitte um eine entsprechende Auskunft gewandt.

„Es wäre ein gutes Signal für die angedachte Entwicklung des Lagarde-Areals, wenn die Bayerische Staatsregierung nicht nur das Digitale Gründerzentrum, sondern auch das Anwenderzentrum Gesundheitswirtschaft kräftig fördern würde“, so Seidl.

Gesundheitsministerin Melanie Huml zeigt sich zuversichtlich, denn:
„Bamberg präsentiert sich schon jetzt als zukunftsweisende Gesundheitsregion mit innovativen Akteuren der Gesundheitswirtschaft und -versorgung.“

In einer ersten Machbarkeitsstudie konnten Huml zufolge vier Handlungsfelder mit Potenzial für einen weiteren Ausbau eruiert werden. Für die Themen Healthcare IT, Hygienezentrum Bayern, Ausbildung in der Pflege und betriebliches Gesundheitsmanagement werden in der aktuell laufenden zweiten Studie konkrete Betriebskonzepte ausgearbeitet.

„Damit befinden wir uns bereits im fortgeschrittenen Planungsstadium. Damit der Aufbau eines Anwenderzentrums Gesundheitswirtschaft bzw. des Medical Valley Bamberg anschließend in die Umsetzungsphase gehen kann, müssen wir im Doppelhaushalt 2016/2017 ausreichend Mittel bereit stellen. Fünf Millionen Euro sind im Haushaltsentwurf des Wirtschaftsministeriums vorgesehen und bei unserer Kabinettsklausur in St. Quirin haben wir dem auch schon zugestimmt. Die endgültige Entscheidung wird aber erst im Dezember bei den Haushaltsberatungen im Bayerischen Landtag getroffen“, berichtet Ministerin Huml und verspricht, sich weiter für die Realisierung eines Anwenderzentrums Gesundheitswirtschaft in Bamberg einzusetzen.

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