Der Neue Wiesentbote

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Notizen aus der Universität Bayreuth

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Geographisches Kolloquium

Im Rahmen der Vortragsreihe des Geographischen Kolloquiums referiert am Dienstag, 7. Juni 2016, 18.15 Uhr, Prof. Dr. Helmuth Berking (Technische Universität Darmstadt) über „StädteBilder – ein Gedankenexperiment” im Gebäude GEO, Hörsaal H 6.

Physikalisches Kolloquium

Im Rahmen der Vortragsreihe Physikalisches Kolloquium referiert am Dienstag, 7. Juni 2016, 17.00 Uhr, Prof. Dr. Holger Stark (Technische Universität Berlin) über „Active Motion: Following the Path of Microswimmers“ im Gebäude NW II, Hörsaal H 19.

Neue Materialien – Vortrag des Monats Juni

Am Dienstag, 7. Juni, ab 18.30 Uhr, referiert bei dem von „Neue Materialien Bayreuth“ organisierten Vortrag des Monats, Prof. Dr. Ulrich Heber, Dr. Remeis-Sternwarte & ECAP Astronomisches Institut der Universität Erlangen-Nürnberg über „Gravitationswellen verraten es: Schwarze Löcher verschmelzen“. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltungsort ist das Gebäude Neue Materialien Bayreuth GmbH, Gottlieb-Keim-Str. 60, 95448 Bayreuth-Wolfsbach. Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine formlose Anmeldung per E-Mail an: katrin.stark@nmbgmbh.de

Soziologie Kolloquium

Im Rahmen der Vortragsreihe Soziologie Kolloquium referiert am Mittwoch, 8. Juni 2016, 18.00 Uhr, Hans-Georg Soeffner über „Thomas Luckmann“ im Gebäude GW II, Seminarraum S 5.

Ringvorlesung Chemie

Im Rahmen der Ringvorlesung Chemie referiert am Donnerstag, 9. Juni 2016, 17.00 Uhr, Prof. Dr. Rhett Kempe (Anorganische Chemie II) über „Katalysatoren für eine nachhaltigere Chemie“ im Gebäude NW I, Hörsaal H 14.

BayCEER-Kolloquium

Im Rahmen der Vortragsreihe „Ökologie und Umweltforschung“ des BayCEER referiert am Donnerstag, 9. Juni 2016, 12.00 Uhr, Dr. Julian Klaus (Catchment and Eco-Hydrology Research Group, Luxembourg Institute of Science and Technology) über „Stable Isotopes in Hydrology: Progress in concepts and process understanding“ im Gebäude GEO, Hörsaal H 6.

Archive und Menschenrechte

Am Donnerstag, 9. Juni 2016, 19.00 Uhr, referiert zum Tag der Archive der Archivar Karsten Kühnel über „Archive und Menschenrechte“ im Gebäude Universitätsarchiv, Leuschnerstaße 51, Bayreuth. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 06. Juni 2016 unter archiv@uni-bayreuth.de erforderlich.

Leichte Muse im Wandel der Zeiten

Am Sonntag, 12. Juni 2016, 11.00 -17.00 Uhr findet eine Tagung zum Forschungsprojekt – Inszenierung von Macht und Unterhaltung – Musiktheater in Nürnberg 1920 – 1950 Uhr, im Staatstheater Nürnberg, Gluck-Saal, statt. Mit Exotik, Witz und Erotik begeisterte die (Jazz-) Operette das Publikum der 20er Jahre; unter dem Hakenkreuz wurde diese einst frivole Unterhaltungsgattung zum Mittel politischer Propaganda umfunktioniert – auch und vor allem in Nürnberg, der Stadt der Reichsparteitage.

Adolf Hitler, ein erklärter Liebhaber der Gattung, wies der Operette neue Aufgaben zu und so musste sie sich anders gewanden: Die Stücke jüdischer Autoren und Komponisten wurden verboten und das Unterhaltungsgenre propagandistisch genutzt. Opernhaftes Operetten-Singen ersetzte den frechen Kabarett-Ton, neue Stücke erschienen auf dem Spielplan. Kamen diese Veränderungen anfangs fast unbemerkt daher, so erfüllten sie doch in den schwerer werdenden Zeiten des Nationalsozialismus ihre Funktion: weg von Ironie, politischem Witz und musikalischem Großstadtton, hin zu eher traditionalistischer Atmosphäre und Weltflucht.

Mit diesem Werdegang des musikalischen Unterhaltungstheaters von der Weimarer Republik bis in die NS-Zeit beschäftigt sich das Symposium Leichte Muse im Wandel der Zeiten. Neben den Vorträgen von namhaften Spezialisten des Genres erwartet die Besucher zudem ein Konzert, in dem vergessene, unbekannte, aber auch vermeintlich bekannte Melodien der Operette der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erklingen werden.
Als Auftaktveranstaltung des Forschungsprojektes Inszenierung von Macht und Unterhaltung – Musiktheater in Nürnberg 1920-1950, das die Instrumentalisierung des Musiktheaters in Nürnberg als Propagandainstrument der NS-Kulturpolitik untersucht, präsentiert die Tagung außerdem einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung. Der Eintritt ist frei.

Vortrag auf der Landesgartenschau

Prof. Dr. Ludwig Zöller und Thomas Kolb (Lehrstuhl für Geomorphologie, BayCEER, Universität Bayreuth) erläutern angewandte Datierungsmethoden zu „Landschafts- und Kulturgeschichte der Aue“ am Donnerstag, 9. Juni, 16.00 Uhr – 18.00 Uhr. Treffpunkt ist am Uni-Pavillon (Nähe Nord-Eingang).

http://www.wiesentbote.de/2016/06/04/notizen-aus-der-universitaet-bayreuth-188/

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