Fränkische Schweiz-Museum: Klimawandel in erdgeschichtlicher Vorzeit – Ursachen, Folgen, Lehren

Das Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld lädt im Rahmen des Begleitprogramms zur derzeitigen Ausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann…“ zu einem Vortrag von Dr. Andreas Peterek am 11. 5. 2016 um 19:30 Uhr im Pfarrsaal von Tüchersfeld ein.

Das auf der Erde herrschende Klima macht diese erst zu einem bewohnbaren Planeten. Drastische Veränderungen haben daher katastrophe Auswirkungen auf das Leben, waren im Verlauf der Erdgeschichte aber immer wieder auch Ausgangspunkt für evolutionäre Sprünge. Diese Veränderungen wiederum nahmen nicht selten Einfluss auf die weitere Klimaentwicklung. Eng miteinander verbunden sind z B. Klimaänderungen mit den Bewegungen der Erdplatten und der hiervon hervorgerufenen Gebirgsbildung.

Wie sich in der Erdgeschichte die mehrfachen Klimawandel überhaupt nachweisen lassen, welche Ursachen ihnen im Einzelnen zugrunde liegen und welche Folgen sie hatten, sind Themen des allgemein verständlichen Vortrages von Dr. Andreas Peterek.

Der Blick zurück in die Erdgeschichte beginnt dabei schon im 19. Jahrhunderts, als die „Kleine Eiszeit“ ihr Ende fand, oder 1816, vor genau 200 Jahren, als in der Südsee der Vulkanausbruch des Tambora das „Jahr ohne Sommer“ verursachte.

Damit reiht sich der Vortrag bestens thematisch ein zu den beiden Aspekten, die die Ausstellung anspricht: Klimawandel und Wanderungsbewegungen von Menschen.

Das Fränkische Schweiz-Museums Tüchersfeld

Das Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld bei Pottenstein besteht seit 1985 und ist Mitglied des Museumsverbundes „Museen der Fränkischen Schweiz“. Derzeit zeigt es noch bis zum 18. September die speziell für Familien und Schüler entwickelte Sonderausstellung zum großen Thema Steinzeit unter dem Motto „Als das Mammut zu schwitzen begann“.

Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 27. April um 19:30 Uhr im Pfarrheim in Tüchersfeld statt. Als Unkostenbeitrag werden 2,50 € erhoben.

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