Mechanische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners entlang der Autobahnen in Nordbayern

Die Autobahndirektion Nordbayern lässt zum Schutz der Verkehrsteilnehmer und der Bediensteten des Autobahnbetriebsdienstes im Jahr 2016 die gesundheitsgefährdenden Raupen des Eichenprozessionsspinners in den befallenen Bereichen mechanisch bekämpfen.

Aufgrund der in den letzten Jahren durch die Autobahndirektion Nordbayern durchgeführten Bekämpfungsmaßnahmen, ist die Gefahr des Auftretens und Ausbreitens des Eichenprozessionsspinners in den Bereichen der nordbayerischen Autobahnen und Parkplätze gegenüber den Vorjahren deutlich reduziert. Die Bekämpfung auf mechanischem Weg ist somit in diesem Jahr zur Vermeidung von Gefahren ausreichend.

Das Absammeln der Nestgespinste von Eichenprozessionsspinnern wird im Bereich der Autobahndirektion Nordbayern nach dem Verpuppen der Falter durch Spezialfirmen erfolgen und soll bis circa Ende Juni/ Mitte Juli abgeschlossen sein.

Da der Zeitpunkt für die Verpuppung der Eichenprozessionsspinnerraupen witterungsabhängig ist, können die genauen Termine für das Absammeln der verpuppten Raupen erst circa Mitte Mai bekannt gegeben werden.

Über die genauen Zeiträume und die Bereiche, in denen die Abpflückaktion durchgeführt wird, ergeht noch eine gesonderte Pressemitteilung.

Die eigentliche Gefährdung durch den Eichenprozessionsspinner geht nicht vom Falter selbst, sondern von seinen Raupen aus, die „Brennhaare“ ausbilden. Diese Brennhaare können bei Kontakt heftige Hautreaktionen und gefährliche Schleimhautreizungen und beim Einatmen zum Teil schwerwiegende Beeinträchtigungen der Atemwege hervorrufen. Eine Gefährdung ist dabei sowohl für die Verkehrsteilnehmer gegeben, die zum Beispiel mit Eichen überstandene Parkplätze zum Rasten benutzen, als auch für die Mitarbeiter des Betriebsdienstes oder von Firmen, die bei Arbeiten im Straßenbegleitgrün und auf den Parkplätzen immer wieder mit den Brennhaaren in Berührung kommen.

Schreibe einen Kommentar