Hautreizungen in Bamberger Schule bleiben ein Rätsel

BAMBERG. Beamte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt führten am Donnerstag ihre Ermittlungen an der Bamberger Schule in der Innenstadt fort (Pressebericht des PP Ofr. vom 16.03.2016). Die Ursache bleibt nach wie vor unklar. Alle Schülerinnen sind heute im Unterricht und wohlauf.

Die Ermittlungen der Beamten ergaben, dass sich gestern Vormittag zunächst 3 Mädchen einer 5. Klasse im Biologieunterricht mit Juck- und Schluckbeschwerden bei ihrer Lehrerin gemeldet haben. Letztendlich klagten zum Schluss alle 21 Schülerinnen dieser Klasse über dieselben Symptome. Aufgrund dessen wurden die Rettungsdienste über Notruf verständigt, nachdem man sich die Ursache und den Auslöser nicht erklären konnte. Experimente fanden im Biologieunterricht der 5. Klasse nicht statt. Wie bereits vermeldet, eilten die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei anschließend zum Einsatzort.

Ursache bleibt nach wie vor unklar

Da eine Schülerin am gestrigen Tag ein Referat hielt und Kräuter als Anschauungsobjekt mit in die Schule brachte, wurden diese Kräuter näher beleuchtet. Es lässt sich bereits sagen, dass dies kein gefährliches Kraut ist, welches Hautreizungen auslöst.

Bei den Kräutern handelte es sich um normal gebräuchliche Küchenkräuter, nämlich Thymian, Rosmarin und Oregano. Andere Kräuter wurden nicht mit zur Schule gebracht.

Alle 21 Schülerinnen dieser Klasse waren heute im Unterricht. Keiner hatte sich krank gemeldet. Es geht allen gesundheitlich gut.

Trotz der bis jetzt erfolgten Ermittlungen und Befragungen lässt sich die Ursache dieser Hautreizungen nicht abschließend klären.

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