Erzbischof Schick betont Zusammenhang zwischen Weihnachten und dem Allerheiligsten

„Die Eucharistie ist die Fortführung der Menschwerdung Gottes in Betlehem“

(bbk) Mit einer Andacht und einer Lichterprozession hat Erzbischof Ludwig Schick in Volsbach (Dekanat Bayreuth) die Ewige Anbetung beendet. Jeden Tag wird in einer der 366 Pfarreien der Erzdiözese das Allerheiligste angebetet. In seiner Predigt wies Erzbischof Schick am Mittwoch auf den engen Zusammenhang von Weihnachten und dem Allerheiligsten hin.

Auch der Name des Geburtsortes Jesu mache diesen Zusammenhang deutlich: Betlehem bedeute Haus des Fleisches oder Haus des Brotes. „Gott ist im Fleisch als Mensch zu uns Menschen gekommen. Und er bleibt bei uns im Brot der Eucharistie.“ Die Eucharistie sei die Fortführung der Gegenwart Gottes in der Welt, die in Betlehem begonnen habe. Deshalb seien Weihnachten, die heilige Messe und die Verehrung der Eucharistie zutiefst miteinander verbunden.

Schick rief dazu auf, an der katholischen Tradition der eucharistischen Anbetung treu festzuhalten. „Das Allerheiligste im Tabernakel und in der Monstranz ist das Höchste, was Jesus Christus selbst der Kirche und der ganzen Menschheit zum Heil der Welt gegeben hat.“ Gott sei in Jesus in die Welt gekommen, und er bleibe unter uns im gewandelten Brot bis zu seiner Wiederkunft. „Lasst uns diese Verbindung sehen zwischen Weihnachten und der heiligen Eucharistie und sie in der Eucharistiefeier und der Anbetung des Allerheiligsten leben“, so Erzbischof Schick.

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