Verein zur Förderung der fränkischen Bratwurstkultur e.V

Bamberger Bratwurst. Bildquelle: Bursch/Genussregion

Bamberger Bratwurst. Bildquelle: Bursch/Genussregion

Der Verein zur Förderung der fränkischen Bratwurstkultur e.V ist am Freitag im Altenstädter Schloß in Pegnitz gegründet worden. Die 12 Gründungsmitglieder wählten in der konstituierenden Mitgliederversammlung den Vorstand: Einstimmig wurden der erste Bürgermeister von Pegnitz, Uwe Raab, HWK- Präsident Thomas Zimmer und der oberfränkische Bezirksheimatpfleger Günther Dippold gewählt.

Der Verein will das „althergebrachte kulinarische Kulturgut“ erhalten und kreativ weiterentwickeln, etwa durch Seminare und imagebildende Maßnahmen oder öffentliche Qualitätswettbewerbe wie den „Fränkischen Bratwurstgipfel“.

„Der Verein will es sich zur Aufgabe machen, ein Produkt zu ehren, das Franken eint“, so Thomas Zimmer. „Die Bratwurst ist identitätsstiftend für Franken, wie nichts anderes, sie ist eines der Herzstücke fränkischer Kulinaristik und hätte alles, um zum immateriellen Weltkulturerbe zählen zu können. Und die Veranstaltung „Fränkischer Bratwurstgipfel“ ist die einzige Veranstaltung, bei der alle drei fränkischen Kammern zusammenarbeiten. Der Bratwurstgipfel hat sich von Anfang an als Besuchermagnet erwiesen und hat bereits Kultstatus.“

Der Vorsitzende des Vereins Genussregion, Landrat Klaus-Peter Söllner verwies auf die Weltrekorde Oberfrankens bei Bäcker- Metzger- und Brauereiendichte. Dieses weltweite Alleinstellungsmerkmal sei eine exponierte Stärke, die die Region nutzen müsse.

Uwe Raab betonte, ein Ziel des Vereins sei – neben der Absicherung der Veranstaltung Bratwurstgipfel – vor allem auch, auf die Qualität von handwerklich gefertigten Lebensmitteln zu verweisen. „Die Anziehungskraft des Gipfels liegt in der Vielfalt der dort angebotenen Produkte. Bier Brot und Bratwurst aus der Region, handwerklich hergestellt, das gilt es zu erhalten.“

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