Gudrun Brendel-Fischer, MdL: "Späterer Schulbeginn fußt auf Vorschlag der CSU-Fraktion"

„Den Start in den Schultag im Rahmen der Ganztagsschule flexibel zu gestalten, ist eine gute Idee, die wir als CSU-Fraktion bereits vor einem Jahr auf den Weg gebracht haben“, so Gudrun Brendel-Fischer und Kerstin Schreyer-Stäblein, die beiden Vorsitzenden der Projektgruppe Ganztagsschule der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Simone Fleischmann, die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) hatte heute einen Modellversuch für einen späteren Schulbeginn gefordert.

„Bereits im Juni vergangenen Jahres hat unsere Fraktion einstimmig für das Ganztagskonzept unserer Projektgruppe gestimmt“, erklärt Schreyer-Stäblein. „Darin haben wir unter dem Punkt ‚Rhythmisierte Tagesschule‘ die Möglichkeit zum späteren Schulbeginn und zur Streckung des Schultags bis in den Nachmittag hinein explizit herausgehoben. Wir freuen uns, dass der BLLV unseren Vorschlag nun erneut ins Spiel bringt.“

„Diese Lösung könnte vor allem in ländlichen Schulen zu einer Entlastung von Schülerschaft und Eltern führen“, verdeutlicht Brendel-Fischer. Die Projektgruppe hatte sich bei einem Besuch einer Volksschule in Oberfranken ein Bild vom späteren Schulbeginn machen können. „Gerade für Eltern, die in ihrem Beruf sehr flexibel sein müssen, kann der flexible Start ihrer Kinder in den Schultag Erleichterung bringen. Das entlastet auch die Schülerinnen und Schüler und sorgt für einen stressfreien Schulbeginn“, so Brendel-Fischer. „Ganztagsangebote sollen so flexibel wie möglich gestaltet werden und durch Betreuungsangebote zu Rand- und Ferienzeiten ergänzt werden“. So steht es im Abschlusspapier der Projektgruppe Ganztagsschule. „Wenn der BLLV und die CSU-Fraktion hier einer Meinung sind, können wir hier gemeinsam passende Lösungen finden“, freuen sich Brendel-Fischer und Schreyer-Stäblein.

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