Fränkische Schweiz im BR Radioprogramm im Juli 2015

Land & Leute

Sonntag, 12. Juli 2015
12.05 – 13.00 Uhr, Bayern 2
Zeit für Bayern
Höhlentourismus in Bayern: Gedränge in der Unterwelt
von Carlo Schindhelm

Von jeher übt die Dunkelheit eine besondere Faszination auf uns aus. Höhlen sind der Ort der absoluten Finsternis und Abgeschiedenheit, deren Reize viele Menschen in ihren Bann ziehen. In den Schauhöhlen machen angelegte Wege, Gelän­der und Beleuchtung den Besuchern die Reise in die Unter­welt so angenehm wie möglich. Die Outdoorwelle, die seit den 90er-Jahren immer stärker anschwillt, verführt aller­dings mehr und mehr Menschen dazu, die Höhlen in Bayern auf eigene Faust zu erkunden, auf der Suche nach Abenteuer und einer sportlichen Herausforderung. Während die Höhlen in den Alpen schwer zugänglich sind, liegen sie in der Fränki­schen Schweiz oftmals direkt neben den Wanderwegen. An den Wochenenden tummeln sich so im Sommer zahlreiche Touristen vor den Höhleneingängen. Ausgerüstet mit Ta­schenlampe und Fahrradhelm können die Männer, Frauen und Kinder es kaum erwarten, in die Dunkelheit abzutau­chen. Das ist nicht ganz ungefährlich, denn Höhlen bleiben eine menschenfeindliche Umgebung. Dunkle Schächte, Eng­stellen und verwirrende Labyrinthe machen eine Höhlenbe­fahrung zu einem waghalsigen Unternehmen. Wem das Ein­fahren auf eigenes Risiko nicht geheuer ist, der kann sich inzwischen auch an kommerzielle Tourenanbieter wenden. An Spitzentagen kriechen so bis zu hundert Menschen durch die prominentesten Höhlen in der Fränkischen Schweiz. Na­türlich nicht, ohne ihre Spuren in der empfindlichen Wun­derwelt zu hinterlassen.

Volksmusik

Freitag, 24. Juli 2015
19.05 – 19.55 Uhr, Bayern 1
BR Volksmusik
175 Jahre Annafest – Beten, Bier und Büchsenknall
mit Heiner Gremer

Jedes Jahr Ende Juli steht der Forchheimer Kellerwald im Blickpunkt fränkischer Geselligkeit, wenn mit dem Annafest unter schattigen Bäumen eines der schönsten Volksfeste Frankens gefeiert wird – und das heuer vom 24. Juli bis zum 3. August bereits zum 175. Mal. Selbstverständlich sorgen auch im Jubiläumsjahr über 20 Bierkeller für das leibliche Wohl der Besucher sowie zahlreiche Fahrgeschäfte und Mu­sikkapellen für Unterhaltung. Eröffnet wird das Jubiläums­fest am 24. Juli mit dem Bieranstich auf dem Schindlerkeller, am Sonntag führt dann der Jubiläumsfestzug zahlreiche Blaskapellen, Schützen, Abordnungen verschiedener Vereine, Innungen und historische Gruppen von der Innenstadt zum Kellerwald. Dort haben die Wirtschaften und Buden meist schon zur Mittagszeit geöffnet, die Musik auf den sechs Po­dien beginnt gegen 17 Uhr, teilweise wird aber auch der Frühschoppen bereits musikalisch umrahmt. Der Biergenuss ist beim Annafest äußerst vielfältig: Neben dem Annafest­bier werden über 30 verschiedene Biersorten ausgeschenkt. Wer mehr über die Ursprünge des Annafests wissen will, ist im Forchheimer Pfalzmuseum richtig. Vom 23. Juli bis 30. Au­gust 2015 zeigt es die Sonderausstellung „Beten, Bier und Büchsenknall – 175 Jahre Annafest. Oder Sie hören die „BR-Volksmusik“: Da erfahren Sie dann von Moderator Heiner Gremer alles, was man über das Annafest wissen muss.

Mundart & Literatur

Samstag, 25. Juli 2015
15.05 – 16.00 Uhr, BR Heimat
Fränkische Gschichten
Aufgeblättert

Als romantisches Land der Burgen, Höhlen und Mühlen ist die Fränkische Schweiz vielleicht nicht in unserem Bewusst­sein, aber einen gewissen Bekanntheitsgrad hat sie sich durch sie schon erworben. 170 Burgen entstanden im Mittel­alter. Davon sind 35 heute noch bewohnt. Ein Buch zu diesen Behausungen ist erschienen und wir haben es für Sie gele­sen. Genauso wie ein Kinderbuch zum Lesen und Schauen (Der Galimat/Paul Maar) oder ein Bilderbuch für Große, denn durch intensive Fotorecherche ist es dem heute als Fo­tograf und Herausgeber tätigen Rüdiger Hess gelungen, die Vielfalt der Kulturlandschaft im Herzen Frankens in Motiven und Impressionen festzuhalten. Krimis für die heiße Som­merunterhaltung haben wir gefunden und manches mehr… Aufgeblättert – das Buchmagazin in den Fränkischen Gschichten auf BR Heimat.

Quelle: Pressedienst Studio Franken

Schreibe einen Kommentar