Hartmut Koschyk, Gudrun Brendel-Fischer und Hermann Hübner zur Gleichstrompassage Süd-Ost

Pressemitteilung

Auch nach dem Energiegipfel ist aus unserer Sicht die Notwendigkeit der Gleichstrompassage Süd-Ost bis zum heutigen Tag nicht nachgewiesen. Wir stehen auch den neuen Planungen skeptisch gegenüber, insbesondere da noch keine Details über einen künftigen Trassenverlauf bekannt sind.

Positiv zu bewerten ist, dass Erdverkabelung Vorrang gegenüber Freileitungen beim Trassenneubau haben soll und wo dies nicht möglich ist, Bestandstrassen genutzt werden, was wir gemeinsam seit November 2013 intensiv angemahnt haben; wird so doch deutlich geringer in die natürlichen Lebensgrundlagen eingegriffen. Gemeinsam gilt es sich dafür einzusetzen, dass Worten nun auch Taten folgen, um unnötige Eingriffe in die Natur zu verhindern. Details zum Trassenverlauf legten die Koalitionsspitzen nicht fest; ihr Auftrag an die Netzbetreiber lautet, die Trassen komplett neu zu planen.

Des Weiteren wurde bislang im Hinblick auf die Bündelung bestehender Trassen die Chance versäumt die Möglichkeit einer Einbeziehung des Bahnstromnetzes in den erforderlichen Stromleitungausbau zu prüfen, auch um damit der dringend notwendigen Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale Vorschub zu leisten.

Hartmut Koschyk MdB

Gudrun Brendel-Fischer MdL

Hermann Hübner, Landrat des Landkreises Bayreuth

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