Gesunde Gemeinden im Landkreis Bamberg

Bürgermeisterin von Königsfeld, Gisela Hofmann, Landrat Johann Kalb, Bürgermeisterin von Priesendorf, Maria Beck, Projektverantwortlicher Lothar Riemer, Bürgermeister von Rattelsdorf Bruno Kellner und 3. Bürgermeisterin von Rattelsdorf, Renate Neubecker. (Quelle: Landratsamt Bamberg)

Bürgermeisterin von Königsfeld, Gisela Hofmann, Landrat Johann Kalb, Bürgermeisterin von Priesendorf, Maria Beck, Projektverantwortlicher Lothar Riemer, Bürgermeister von Rattelsdorf Bruno Kellner und 3. Bürgermeisterin von Rattelsdorf, Renate Neubecker. (Quelle: Landratsamt Bamberg)

„Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ hat Arthur Schoppenhauer gesagt. Der Landkreis Bamberg war als Modellregion neben weiteren sieben Landkreisen in Bayern an dem Modellprojekt „Gesunder Landkreis – Runde Tische zur Regionalen Gesundheitsförderung“ beteiligt. In drei Gemeinden des Landkreises – Königsfeld, Rattelsdorf und Priesendorf – wurden über die Laufzeit von zwei Jahren runde Tische zur Gesundheitsförderung eingerichtet, die bedarfsorientiert und mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Gesundheitsprojekte in der Kommune auf den Weg brachten. Finanziert wurde das Projekt vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Ziele der „Gesunden Gemeinde“ waren, gesundheitsförderliche Lebensbedingungen zu schaffen, Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu wecken und Gesundheitsangebote zu entwickeln, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich sind. Durch die Vernetzung bereits bestehender Gesundheitsaktivitäten und die Entwicklung neuer Angebote wurde das Thema Gesundheit im ländlichen Raum insgesamt gestärkt. In den Gemeinden Königsfeld, Priesendorf und Rattelsdorf entstanden beispielhafte Projekte zu Bewegung, Ernährung, für pflegende Angehörige und vor allem zur seelischen und sozialen Gesundheit. So gibt es, initiiert durch die runden Tische, mittlerweile in zwei Gemeinden eine Nachbarschaftshilfe, auch mit Fahrdienst. Im Rahmen eines Gesundheitstages wurden regionale Anbieter vernetzt und der Bevölkerung die Vielfalt bestehender Angeboten aufgezeigt. Das Modellprojekt endete im Dezember 2014, der Fachbereich Gesundheitswesen wird den Gemeinden aber weiterhin fachlich zu Seite stehen.

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