Tankstellenräuber ermittelt und festgenommen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg

BAMBERG. In Untersuchungshaft sitzt mittlerweile ein 24-jähriger Mann, der für den bewaffneten Überfall auf die Tankstelle in der Würzburger Straße als dringend tatverdächtig gilt. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bamberg konnten den Räuber schnell ermitteln. Der Mann meldete sich am vergangenen Donnerstag nach einem Auslandsaufenthalt bei der Polizei. Dort erfolgte die Festnahme.

Am 19. Mai betrat ein zunächst Unbekannter gegen 22 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle im Bamberger Berggebiet. Mit vorgehaltener Schusswaffe forderte der Maskierte von der 51-jährigen Kassiererin Bargeld. Anschließend floh er zu Fuß vom Tankstellenareal. Fahndungsmaßnahmen, bei denen neben einem Polizeihund auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, blieben zunächst ergebnislos.

Fahndung mit Lichtbilder führte zur Identifizierung

Staatsanwaltschaft und Kripo Bamberg fahndeten mit der bekannten Beschreibung und der Veröffentlichung von Bildern aus der Überwachungskamera öffentlich nach dem Unbekannten. Der Räuber war zur Tatzeit mit einer markanten Jacke und auffälligen Turnschuhen bekleidet. Mehrere Zeugenhinweise führten die Ermittler bereits kurz nach der Öffentlichkeitsfahndung auf die Spur des 24-Jährigen aus dem Landkreis Bamberg. Allerdings fanden die Spezialisten der Kripo schnell heraus, dass er bereits kurz nach dem Überfall zu einem Urlaubsaufenthalt ins Ausland reiste.

Tatverdächtiger meldet sich bei der Kripo

Die weiteren Ermittlungen und insbesondere Vernehmungen im Umfeld des Tatverdächtigen ließen dem 24-Jährigen keinen anderen Ausweg mehr, so dass er sich am vergangenen Donnerstag nach seiner Rückkehr mit einem Rechtsbeistand bei der Kriminalpolizei in Bamberg meldete. Ein von der Staatsanwaltschaft Bamberg beantragter Haftbefehl wurde dem Beschuldigten noch am Donnerstag vom Ermittlungsrichter eröffnet. Anschließend verbrachten die Kriminalbeamten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kripo dauern an.

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