Eurofighter-Transport auf der Autobahn sorgt für Aufsehen

A9 / OBERFRANKEN. Für die Verkehrssicherheit bei der Begleitung eines eher außergewöhnlichen Großraumtransportes waren mehrere Beamte der Verkehrspolizeien Hof und Bayreuth am Donnerstagvormittag auf der Autobahn A9 im Einsatz. Mit einem speziellen Speditionsunternehmen war ein Eurofighter auf seiner Fahrt von Nordrhein-Westfalen nach Oberbayern auch in Oberfranken Richtung Süden unterwegs. Aufgrund der Breite des Gespannes von über 11 Metern, mussten die Autofahrer etwas Geduld aufbringen, ein Überholen war trotz drei Fahrspuren nicht mehr möglich. Eine große Anzahl Schaulustiger bevölkerten insbesondere die Brücken über die Autobahn, um sich das Spektakel anzusehen.

Das Mehrzweckkampfflugzeug startet bereits vor einigen Tagen auf dem Tieflader vom Fliegerhorst in Nörvenich. An der Landesgrenze Thüringen übernahmen Spezialisten für den Schwerverkehr von der Hofer Verkehrspolizei nach allen erforderlichen Überprüfungen um 8 Uhr den Großraumtransport für die Weiterfahrt auf der A9. Der Tross war mit einer Geschwindigkeit von zirka 70 Stundenkilometern unterwegs. Die Einsatzkräfte der Polizei, mehrere Streifenfahrzeuge und ein Polizeimotorrad, gewährleisteten in engen Absprachen mit den Verantwortlichen des Transportunternehmens und der begleitenden Feldjäger, einen störungsfreien Transport bis zur Anschlussstelle Pegnitz, Lkr. Bayreuth. Dort konnte das überbreite Gespann, nach etwa eineinhalb Stunden Fahrt, auf einer speziellen Spur für Schwertransporte an der Autobahn, anhalten. Der einige Kilometer lange, angestaute Verkehr, löste sich anschließend rasch wieder auf. Polizisten aus Mittelfranken übernahmen dort die Begleitung des Großraumtransportes. Der Eurofighter wird in den Nachmittagsstunden an seinem Zielort in Manching erwartet.

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