Landkreis Forchheim: 4 Gemeinden erhalten 2,3 Mio € für Breitbandausbau

Georg Bauernschmitt (2. BGM Gößweinstein), Thomas Engel (Wirtschaftsförderer an der Regierung von Oberfranken), Markus Grüner (BGM Obertrubach), Staatssekretär Albert Füracker, Minister Markus Söder, Rudolf Braun (BGM Weißenohe), Stefan Förtsch (BGM Egloffstein) und Peter Pütterich (Sachbearbeiter Breitband an der Regierung von Oberfranken)

Georg Bauernschmitt (2. BGM Gößweinstein), Thomas Engel (Wirtschaftsförderer an der Regierung von Oberfranken), Markus Grüner (BGM Obertrubach), Staatssekretär Albert Füracker, Minister Markus Söder, Rudolf Braun (BGM Weißenohe), Stefan Förtsch (BGM Egloffstein) und Peter Pütterich (Sachbearbeiter Breitband an der Regierung von Oberfranken)

Die Gemeinden Egloffstein, Gößweinstein, Obertrubach und Weißenohe sind die Vorreiter im Breitbandausbau im Landkreis Forchheim. Am Donnerstag waren die 4 Bürgermeister ins Bayerische Finanz- und Heimatministerium geladen, um aus den Händen von Minister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker die begehrten Förderbescheide des Freistaates Bayern zu empfangen. Die Investitionen der Gemeinden werden seitens des Staates in Gößweinstein und Obertrubach mit 80 %, in Egloffstein und Weißenohe sogar mit 90 % gefördert. Zusammen hatten die 4 Bürgermeister Stefan Förtsch aus Egloffstein, Georg Bauernschmidt als 2. BGM aus Gößweinstein, Markus Gründer aus Obertrubach und Rudi Braun aus Weißenohe auf dem Heimweg rund 2,3 Mio. € staatliche Fördergelder im Gepäck.

Eine zeitgemäße Internetanbindung mit Verbindungsgeschwindigkeiten über 30 Mbit/s gehört heutzutage ebenso zur Daseinsfürsorge wie die Strom- und Wasserversorgung oder vernünftige Verkehrswege. Insbesondere im ländlichen Raum der Fränkischen Schweiz, der wirtschaftlich eher schwach strukturiert ist, stellt die Breitbandversorgung einen wesentlichen Standortfaktor dar und trägt zur Attraktivitätssteigerung des Lebensraums bei.

Die 4 nun geförderten Gemeinden hatten die Dienstleistung zum Netzausbau über das Bayerische Breitbandzentrum ausgeschrieben. In allen Kommunen hat die Deutsche Telekom das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und den Auftrag zum Ausbau erhalten. Der Staat fördert die Wirtschaftlichkeitslücke der Netzbetreiber, die ihnen durch den Ausbau mit Hochgeschwindigkeitsnetzen entsteht. Diese Wirtschaftlichkeitslücke kann sehr unterschiedlich ausfallen und ist von Faktoren wie Größe der Gemeinde, Anzahl der Ortsteile, bereits vorhandene Infrastruktur usw. abhängig. Während in Weißenohe eine Wirtschaftlichkeitslücke von rund 214.000 € kalkuliert wurde, beträgt diese in Gößweinstein 1,175 Mio €. Dadurch erklären sich auch die unterschiedlichen Förderbeträge. Weißenohe erhält 192.492 €, Egloffstein 378.036 €, Obertrubach 797.336 € und Gößweinstein 940.000 €.

Mitte März wurden von den Gemeinden mit der Deutschen Telekom die Kooperationsverträge zum Netzausbau geschlossen. In den Verträgen wurde unter anderem festgehalten, dass sich die Telekom verpflichtet, den Ausbau innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen zu haben, so dass sich die Bürger der 4 Gemeinden spätestens im März 2016 über eine schnelle Internetverbindung freuen können.

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