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Forchheimer Kreis-JuLis: „Platz der ehemaligen Synagoge würdigen“

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Junge Liberale wollen „einmalige Chance nutzen“ – Wiederaufbau denkbar

„Ein trauriges Kapitel der Nazigeschichte in Forchheim wird mit einer traurigen Aussage von Stadtrat Markus Schmidt, man könne das Areal für die Hinterlassenschaften der Hunde nutzen, verunglimpft. Köpfchen in der Politik ist auch auf der kommunalen Ebene gefragt“, kritisiert Patrick Schroll, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen, die Aussage des CSU-Stadtrats.

Unabhängig der aktuellen Diskussion um die zukünftige Nutzung des Geländes, auf dem einst die Synagoge stand, haben sich die Jungen Liberalen Gedanken über den Platz gemacht. „Wenn jetzt beabsichtigt wird, das Gelände zu verändern, ist es ein guter Zeitpunkt, unseren Vorschlag anzubringen“, begründet Vorstandsmitglied Christoph Dötzer den Vorstoß.

„In der unterfränkischen Kleinstadt Kitzingen hat man die dort zerstörte Synagoge zumindest optisch wieder aufgebaut“, erklärt Schroll die Idee. „Und diese wird seitdem vor allem für Kulturveranstaltungen genutzt.“ Die Jungen Liberalen können sich vorstellen, so der politische Wille will, das Areal in Verbindung mit einem solchen Wiederaufbau als kleines Kulturzentrum zu nutzen. „Damit hätte Forchheim ein ganz besonderes Kulturzentrum, welches der Größe Forchheims entsprechen würde und gleichzeitig einen besonderen Beitrag zur Historie leistet“, so Schroll.

Für die JuLis wäre damit eine „Baustelle“ abgeschlossen: Ein fehlendes Kulturzentrum in Verbindung mit einem würdigen Mahnmal. „Eine besondere Bereicherung für die Stadt mit dem Potenzial zur überregionalen Beachtung und Bedeutung für Forchheim und für die Bürger selbst.“

http://www.wiesentbote.de/2012/08/03/forchheimer-kreis-julis-platz-der-ehemaligen-synagoge-wuerdigen/

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